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NEWS-BLOG ZUM TECHNOLOGISCHEN, INDUSTRIELLEN UND INNOVATIVEN WALLIS

14.03.2022

Made in Wallis: Telefon-Antispam von Katia auf Kurs

NEWS

Das Unternehmen Katia, das einen Telefon-Antispam entwickelt und vermarktet, ist auf gutem Weg. Seine Lösung ist inzwischen bei den grossen Anbietern im Einsatz, darunter Swisscom, Salt, Sunrise und UPC. Dadurch kann es täglich fast 10 Millionen Anrufe analysieren. Eine schöne Entwicklung für das junge KMU aus Martinach, das in seinen Anfängen von der Stiftung The Ark begleitet wurde – und es hat noch verschiedene weitere Projekte in der Schweiz und auf internationaler Ebene im Ärmel.

Katia liefert Algorithmen, die es ermöglichen, den Telefonverkehr zu analysieren und unerwünschte Nummern fast in Echtzeit zu erkennen. Das Unternehmen ist nun schon seit über sieben Jahren auf dem Schweizer Markt aktiv. «Die Tatsache, dass wir seit vielen Jahren mit Swisscom zusammenarbeiten, ist dabei auf jeden Falle auch ein Qualitätsmerkmal», sagt Maxime Winkler, Gründer von Katia. 

Katia wurde im Jahr 2015 in Martinach gegründet, wo das Unternehmen auch heute noch seinen Sitz hat. Es wurde von Anfang an von der Stiftung The Ark und ihrem Inkubator für Start-ups begleitet. Der darauffolgende Aufstieg war kometenhaft. Das Unternehmen analysiert derzeit etwa 10 Millionen Anrufe pro Tag. «Auf dem Höhepunkt der Anfragen durchforsten wir eine Million Anrufe pro Stunde.» Seit der Gründung hat Katia 2,5 Milliarden Anrufe überprüft, von denen 300 Millionen blockiert wurden.
 

Auch unerwünschte SMS filtern
«Die Revision des Fernmeldegesetzes ist im Laufe des Jahres 2021 in Kraft getreten. Eine der Verbesserungen in diesem Gesetzestext betrifft die Verpflichtung der Telefonanbieter, unerwünschte Anrufe zu filtern. In diesem Zusammenhang konnten wir vor kurzem unser Produkt bei Salt, Sunrise, UPC, Improware und einigen anderen Telefonanbietern einführen», freut sich Maxime Winkler über die aktuelle Entwicklung. 

Derzeit hat Katia in der Schweiz eine Art Monopolstellung. «Aber wir haben noch viele Perspektiven und planen zum Beispiel die Entwicklung einer App für Smartphones, mit der man unerwünschte SMS herausfiltern kann», betont Maxime Winkler. Katia schielt auch über die Grenzen der Schweiz hinaus, und zwar mit einer mobilen Anwendung zum Filtern von Anrufen und SMS. «Diese künftige Anwendung, die als White-Label-Produkt erhältlich sein wird, stösst auf grosses Interesse seitens der Telefongesellschaften.» Die Idee soll deshalb weiterverfolgt werden. 

Weitere Informationen: www.katia.ch / contact@katia.ch